Die Idee von HIPPY


Wie entstand das HIPPY-Programm?

Hippy wurde in den späten 1960 Jahren von der israelischen Professorin Awima D. Lombard entwickelt. Im Zuge der Head Start – Bewegung in den USA belegten Forschungsergebnisse, dass die Bildung von Kindern bereits vor dem Schuleintritt wichtig sei. Dabei spielten die häuslichen Bedingungen eine tragende Rolle im Bezug darauf, wie gut Kinder auf die Anforderungen des Schulsystems vorbereitet waren.

Deshalb stellte sich Frau Lombard die entscheidende Frage: „Wie beeinflusst man das häusliche Umfeld eines Kleinkindes dahingehend, dass seine Erfahrungen zuhause sich mehr im Einklang mit den Anforderungen bei Eintritt in die Schule befinden?“

Dahinter stand die feste Überzeugung, dass die Familie die einflussreichste Bildungseinrichtung ist, die es gibt. Um mit den Familien zu arbeiten, wurde die Idee, sogenannte Paraprofessionals, ausgebildete Laien, einzusetzen, von den USA übernommen. Ein ähnlicher Erfahrungshintergrund bzw. die Zugehörigkeit zum gleichen Kulturkreis wie die Teilnehmer, ermöglichte ihnen einen leichten Zugang zu den Familien. Bei der Ausbildung der Paraprofessionals wurde ein System verwendet, das den Lernstoff gleichzeitig praktizierte und lehrte, nämlich das Rollenspiel. Diese Methode in Verbindung mit einem klar konzipierten Lehrplan für Eltern und Betreuer, stellte den Anfang des HIPPY-Programms dar und hat bis heute Gültigkeit.

Seit 2014 gibt es in Deutschland eine völlig neu überarbeitete Fassung als Antwort auf die gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Die bewährten Methoden sind dabei erhalten geblieben!